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Die Varianten des Basketballs

Neben dem klassischen Basketball, wie er auf den verschiedenen Turnieren gespielt wird, sind im Laufe der Zeit einige Abwandlungen entstanden. Die „Sparvariante“ Streetbasketball erfreut sich vor allem bei den aus armen Familien stammenden Jugendlichen Amerikas größter Beliebtheit. Dabei benötigt man nämlich nur einen Korb und eine kleinere Mannschaft. Der Korb selbst wird häufig bis auf den Ring reduziert. Die Mannschaften bestehen aus je drei Spielern. Von den gemeinnützigen Organisationen werden solche Sportmöglichkeiten vor allem in den Slums geschaffen, wo es kaum andere Möglichkeiten einer sinnvollen Freizeitbeschäftigung gibt.

Artistische Meisterleistungen werden beim Einradbasketball abverlangt. Hier muss man neben der Ballführung auch noch die Balance auf dem Rad halten. Die Gliederung des Spielfeldes und die Aufstellung der Mannschaften ist mit dem klassischen Turnierbasketball komplett identisch. Das gilt auch hinsichtlich der verschiedenen Strafen, die für nicht den Regeln entsprechende Spielzüge ausgesprochen werden können. Für das Einradbasketball ist in Form der IUF, also der International Unicycling Federation, ein eigener Verband entstanden, der auch regelmäßig Wettbewerbe durchführt. Einradbasketball ist vermutlich keine Sportart, die viele Leute bisher ausüben wollten, da es kein Standard wie beispielsweise Fahrradfahren, oder Joggengehen ist. Es erfordert viel Geschicklichkeit, Ausdauer und Übung, um gut darin zu sein.

Basketball hat auch Einzug in den Behindertensport gehalten. 1946 kamen findige Kriegsveteranen in den Vereinigten Staaten auf die Idee des Rollstuhlbasketballs, die von den sportlichen Rollstuhlfahrern sofort angenommen wurde. Diese Sportart wird in Deutschland vom Deutschen Rollstuhl Sportverband angeboten und die Internationale Rollstuhl Basketball Föderation sorgte dafür, dass diese Sportart für behinderte Menschen 1960 in die Paralympics aufgenommen worden ist. Die Paralympics sind das Gegenstück für körperbehinderte Menschen zu den Olympischen Spielen. Dabei werden in der Regel besonders wendige Rollstühle benutzt, die den Sportlern trotz ihrer Behinderung zum Beispiel durch eine extrem niedrige Lehne ein hohes Maß an Bewegungsfreiheit sichern.

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