Logo

Pic 2

Basketball bei den Olympischen Spielen

Bei den Olympischen Sommerspielen wird Basketball nach den offiziellen Regeln der FIBA gespielt. Dabei werden nur die von der internationalen Organisation anerkannten Spielbälle benutzt, die einen besonderen Aufdruck besitzen, die sie als zugelassene Turnierbälle kennzeichnen. Erstmals wurden Basketballmeisterschaften bei den Olympischen Spielen des Jahres 1932 mit integriert, nachdem dieser Sport nur zwei Jahre zuvor vom Internationalen Olympischen Komitee IOC offiziell zugelassen worden war.

In Los Angeles, Berlin, Helsinki und London traten allerdings nur Herrenmannschaften an. Ab 1953 gab es die ersten Basketballturniere für Damen. 1956 treten in der schwedischen Hauptstadt Stockholm erstmals auch Damenmannschaften im Basketball gegeneinander an. Bei den Olympischen Spielen von 1980 haben es die Mannschaften auf dem Weg zum Siegertreppchen einfacher, denn 42 Staaten treten mit ihren Sportlern auf Grund der politischen brisanten Afghanistanfrage in Moskau gar nicht an. Die nächsten Olympischen Spiele, bei denen sich die Basketballer auf internationaler Ebene messen können, finden im Jahr 2012 in London und 2016 in Rio de Janeiro statt.

Parallel zu den offiziellen Olympischen Spielen finden seit 1948 die Paralympics statt, bei denen Basketball seit 1960 ebenfalls vertreten ist. Es ist zwar kaum vorstellbar, aber es gibt körperbehinderte Menschen, die selbst aus einem Rollstuhl heraus den Ball sicher im Korb versenken können. Hier wurde die Spielzeit allerdings auf vier Mal zehn Minuten verändert. Auf dem Spielfeld sind fünf Spieler aktiv und es können von jeder Mannschaft maximal sieben Ersatzspieler mitgebracht werden. Rollstuhlbasketball bei den Paralympics wird sowohl von Herren als auch Damen gespielt, wobei die Meister für beide Geschlechter gekürt werden.

Pic 3